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Der quickbloc ist stark vorbelastet

Tragwerke aus quicbloc Bausteinen sind als Segmentbauten (Betonblöcke werden trocken im Verband gemauert) zu betrachten, zu deren Konstruktion und Berechnung im Folgenden ein Leitfaden vorgegeben werden soll. Entsprechend den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des quickbloc´s (unversteifte Wände für unterschiedliches Schüttgut, Stützmauern, Hochwasserschutz, Gebäude- oder Maschinenfundamente) sind einige Randbedingungen zu beachten, auf die ebenfalls eingegangen werden soll:

1. Unausgesteifte Wände

Dies ist der statisch einfachste Fall. Es sind die klassischen Nachweise gegen Kippen und Gleiten  sowie die Einhaltung der zulässigen Bodenpressung zu führen. Bei nicht ständig hinterfüllten Stützmauern ist ein Klaffen der Fundamentsohle bis zur Mittelachse zulässig. Zu beachten ist die realistische Erfassung der Schüttgutparameter (Spez. Gewicht, innere Reibungswinkel, Kohäsion, Neigung der Schüttgutoberfläche). Hinzu kommt insbesonders bei nicht überdachten Situation die Frage nach der Feuchtigkeitsempfindlichkeit des  Schüttgutes.

quickbloc statik bsp01quickbloc bei Versuchsreihequickbloc statik schema01

Falls es sich bei Feuchtigkeitszunahme ausdehnt, ist dies rechnerisch und / oder konstruktiv zu berücksichtigen. Die Neigung der Wand zur Vertikalen sowie allfälligen Windbelastungen sind Rechnung zu tragen. Zur Erhöhung der Tragfähigkeit, insbesonders der Kippsicherheit, kann eine zentrische Vorspannung mittels vertikaler Zuganker, bestehend aus zwei Zugstangen, angeordnet werden. Die Einleitung der Vorspannkräfte am Aufstandspunkt erfolgt gegen die Fundamentplatte oder aber gegen spezielle, quer angeordnete quickfoundationblocs mit einer Fußbreite von 1.80 m oder 2.40 m.

2. Ausgesteifte Wände

Die Aufsteifung der Querwände führt zu einer erheblichen Erhöhung der Tragfähigkeit gegenüber der unausgesteiften Ausführung. Maßgebend hiefür ist die Fähigkeit der quickbloc-Steine, mittels Reibung und letztlich über Formschluss in den Lagerfugen auch Biegemomente um die vertikale Achse übertragen zu können. Somit ergibt sich eine zweiachsige Tragwirkung ähnlich einer orthotropen Platte. Ausgesteifte quickbloc-Wände sind somit in der Lage, Lasten längs auf die Querwände zu übertragen. Zur Quantifizierung dieser Längstragfähigkeit wurden umfangreiche Versuchsreihen sowie Vergleichsrechnungen nach der FE-Methode durchgeführt. Entsprechende Bemessungshilfsmittel in Form von Diagrammen sind auf Anfrage erhältlich.

3. Rückverankerte Wände

Eine alternative Möglichkeit zur Erhöhung der Tragfähigkeit insbesonders von Stützwänden besteht in der Ausführung der Hinterfüllung nach dem Prinzip der "bewehrten Erde". Hierzu werden quickearthreinforcedbloc, in welche HDPE-Bewehrungsmatten horizontal eingegossen sind, in regelmäßigen Abständen eingebaut, welche zusammen mit der quickbloc-Wand eine Schwergewichtsmauer ergeben.

4. Diagramme

quickbloc statik diagramm01Last-Verlaufdiagrammquickbloc statik diagramm02Last-Verlaufdiagrammquickbloc statik diagramm03Belastungsdiagrammquickbloc statik diagramm04Belastungsdiagramm

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